Was ist Oralchirurgie?

Die Oralchirurgie umfasst alle Operationen im Mund, an den Zähnen, am Kiefer und an benachbartem Gewebe. Es ist das Spezialgebiet von Jens Förster, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Gemeinsam mit seinem Team führt er die chirurgischen Eingriffe im Bereich der Mundhöhle und Teilbereichen des Kieferknochens durch. Die wichtigsten oralchirurgischen Verfahren stellen wir Ihnen vor.

Implantation

Mit diesem oralchirurgischen Verfahren werden Zahnlücken geschlossen und die Grundlagen für den weiteren Zahnaufbau geschaffen. Bei der Implantation wird ein Stift in den Kieferknochen eingearbeitet. Dieser verwächst mit der Zeit mit dem umliegenden Knochengewebe und dient als künstliche Zahnwurzel. Auf dem Stift kann anschließend eine einzelne Krone, eine Brücke oder eine Verankerung von Zahnprothesen befestigt werden. Wir verwenden überwiegend metallfreie Keramikimplantate aus Zirkonoxid verschiedener Hersteller, von deren Verträglichkeit wir überzeugt sind und die ggf. individuell ausgetestet werden; in seltenen Fällen kommen auch Titanimplantate zur Verwendung.

Sinuslift

Voraussetzung für ein Implantat in den Kieferknochen ist eine ausreichend vorhandene Knochensubstanz. Ist dies nicht der Fall, kann mithilfe des Sinuslifts (auch Sinusbodenelevation genannt) der Knochenaufbau verstärkt werden. Bei diesem Eingriff, der sehr schonend unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird, wird körpereigener Knochen oder synthetisches Knochenersatzmaterial (z.B. Calciumphosphat) zwischen Schleimhaut und Kieferknochen eingebracht. Dieses wird im Laufe von ca. 4 Monaten von körpereigenen Zellen zu eigenem Knochen umgebaut und ergänzt die fehlende Knochensubstanz. 

Entfernung von Weisheitszähnen

Wenn Weisheitszähne oder verlagerte Zähne Beschwerden verursachen, müssen sie u.U. operativ entfernt werden. In den meisten Fällen kann ein solcher Eingriff unter lokaler Betäubung in der Praxis durchgeführt werden. Sehr häufig streben wir den Erhalt der Weisheitszähne aus ganzheitlichen Gründen an, v.a. bei jungen Menschen. Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass diese Zähne zu Verschiebungen oder Platzmangel im Frontzahngebiet führen! Diverse nationale wie internationale Studien belegen dies ("... nicht statistisch signifikant...").

Wurzelspitzenresektion

Sind die Nerven eines Zahnes abgestorben, kann eine Entzündung der Wurzelhaut und der Knochen um die Wurzelspitze herum entstehen. Wenn die Entzündung mit einer Wurzelbehandlung nicht zu therapieren ist, wird als nächster Schritt eine Wurzelspitzenresektion (WSR) durchgeführt. Dabei wird der Entzündungsherd an der Wurzelspitze ausgeräumt. Anschließend werden die Wurzelkanäle bakteriendicht abgeschlossen.

Darüber hinaus behandelt der Oralchirurg Entzündungen im Mundraum. Dazu gehört unter anderem die Entfernung von Speicheldrüsensteinen, Tumoren und Zysten von den Speicheldrüsen. Sowie alle Eingriffe bei denen zahnärztliches Fachwissen, in Kombination mit chirurgischer Kompetenz, gefragt ist. 

 

Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern ausführlich.

Telefon: 030 / 82 33 100